Mobilität in der äußeren Stadt

Donnerstag
16.09.2021
18:00 ‐ 18:00 Uhr
Bürgerhaus Bornheide
Bornheide 76c
Hamburg
Anjes Tjarks, Linda Heitmann und Lars Boettger

Grüner Schwung für die Mobilität in Osdorf und Lurup – erfolgreiche Diskussionsveranstaltung mit Linda Heitmann und Anjes Tjarks

Auf Einladung des grünen Kreisverbandes Altona haben am 16. September 2021 die grüne Kandidatin für den Bundestag, Linda Heitmann und der Senator für Verkehr und Mobilitätswende Dr. Anjes Tjarks im Bürgerhaus Bornheide mit Bürger*innen über die Mobilität im Hamburger Westen diskutiert. 
Zu Beginn stellte Dr. Anjes Tjarks die Maßnahmen seiner Behörde zum Gelingen der Hamburger Mobilitätswende vor. Im Anschluss daran hatten die Teilnehmer*innen Gelegenheit Fragen zu stellen. In der Diskussion wurde deutlich, dass einige Regelungen des Bundesrechtes der Umsetzung bezirklicher Ziele und Wünsche der Anwohner*innen im Wege stehen. Linda Heitmann versprach, im Falle der Wahl, sich für Änderungen auf Bundesebene einzusetzen, so müssen beispielsweise Tempo 30-Zonen auch ohne nachgewiesene Gefahrenlage in den Wohnquartieren möglich sein.

Saal mit zuhörenden im Bürgerhaus Bornheide


Zentrales Interesse der Teilnehmenden ist die Schienenanbindung Lurups und Osdorfs, sowie die Gestaltung der Hauptverkehrsstraßen, die den Verkehr aus dem Umland aufnehmen müssen. Der Senator dazu: „In der inneren Stadt wird die Mobilitätswende gewollt, in der äußeren Stadt wird sie gewonnen und mit dem Umland müssen wir sie organisieren.“ Das bedeutet, so Tjarks, dass Radwege nicht nur im Inneren sondern in der ganzen Stadt gebaut werden müssen und dass mit dem Hamburg-Takt Bus und Bahn nach Osdorf und Lurup gebracht werden müssen.
Für die Planung der S32 müssen noch viele Schritte gegangen werden, die die Grünen engagiert angehen. So braucht es u.a. noch ein Erschütterungsgutachten. Die Finanzierung ist trotz angespannter Haushaltslage geklärt.
Am Ende des Abends gab es vom Senator noch ein Versprechen: „Wir haben auch gesagt, wir wollen die ganze StreBaLu – Stresemannstraße, Bahrenfeld und Luruper Hauptstraße – angucken, auch gemeinsam hier mit den Leuten vor Ort, um zu schauen, wie kann man die Mobilitätswende hier her bringen.“ Die Teilnehmer*innen nahmen dies wohlwollend auf, da dies ihren Wünschen entspreche.

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